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Stell dir vor, du kommst abends hungrig nach Hause. Du öffnest den Kühlschrank und deinen Vorratskasten. Wenn du satt werden willst: Schaust du auf das, was da ist oder siehst du nur, was alles nicht vor dir liegt?

Du wirst dich mit ziemlich großer Sicherheit darauf konzentrieren, wie du aus dem, was da ist, etwas (zumindest halbwegs) Nahrhaftes für dich zubereiten kannst. Und sollte mal wirklich gähnende Leere in den Fächern sein, dann überlegst du sicher, welche Möglichkeiten du sonst noch hast, um satt zu werden. Kramst nach der Nummer des Pizzazustelldienstes oder überlegst, welches Lokal oder Geschäft in der Nähe um diese Zeit noch offen hat. Oder denkst darüber nach, wer dir in dieser Situation helfen könnte.

essen für gut genug

 

In diesem Beispiel erscheint es uns als völlig selbstverständlich, unsere Aufmerksamkeit auf das zu lenken, was uns satt machen, was uns stärken kann. Einfach auf das, was da ist, was möglich ist, was uns im Moment zur Verfügung steht. Auf unsere Ressourcen.

Nur, was tun wir im Gegenteil dazu oftmals im Alltag?
Wir konzentrieren uns schnell mal auf all das, was (derzeit noch) fehlt. Bei uns selbst. Bei anderen. Bei konkreten Projekten …

 

Wir lenken unseren Scheinwerfer dorthin, was wir noch lernen müssen, was wir noch nicht wissen oder können, was wir noch nicht erledigt haben, … – statt auf das, was wir uns bereits angeeignet haben, welche Stärken wir aktuell schon aufweisen können und was wir alles bereits geschafft haben.
Oder wir stellen ins Zentrum des Lichtkegels, was andere (noch) nicht getan hat, (noch) nicht gesagt haben, … – statt das im Blickfeld zu haben, was sie bereits alles tun und was wir schon von ihnen bekommen haben.

 

Doch was ist das Ergebnis?

Wir sehen den Mangel. Und nicht all die Fülle, die (bereits) da ist. Denn diese liegt im Dunkeln, weil wir den Strahler in eine andere Richtung gelenkt haben.

Wenn du in erster Linie an das denkst, was dir im Augenblick fehlt:
Macht es dich satt? Nährt es dich? Stärkt es dich?

 

Deine Energie ist immer dort, wo deine Aufmerksamkeit liegt!


DU bist diejenige, die den Scheinwerfer einstellt!
DU bist Lenkerin deiner Aufmerksamkeit!
DU entscheidest, worauf du deinen Fokus legst, was du siehst und was nicht.

 

Damit ich jetzt nicht falsch verstanden werde:
Natürlich macht es Sinn, wenn ich sehe, dass etwas im Kühlschrank fehlt, dies auf einem Einkaufszettel zu vermerken, damit ich es bei nächster Gelegenheit besorgen kann. Selbstverständlich ist es hilfreich, wenn ich weiß, was ich alles noch lernen will, damit ich mich für ein Seminar anmelden, mir ein gutes Buch dazu kaufen oder eine geeignete Coach dafür organisieren kann.
Es geht nicht um Selbsttäuschung oder gar um Überheblichkeit bzw. sogenannte Selbstgefälligkeit. Sondern es geht darum,
was dich stärkt, damit du deine (täglichen) Vorhaben motiviert und zuversichtlich angehen kannst.

Dafür musst du dir allerdings all der Zutaten bewusst sein, über die du schon jetzt verfügst. Und das ist jede Menge!

Kurzum:

Was schwächt dich? Was macht dich stark?
Wo schaust du hin?
Was siehst du derzeit (noch) nicht?
Was macht dich satt? Was nährt dich?

Glaube mir:
Es lohnt sich wirklich, wenn du all deine „Vorräte“, auf die du bereits heute zugreifen kannst, siehst! 🙂

 

Konzentriere dich auf das, was da ist!

 

Wie gut bist du darin, deinen Scheinwerfer auf das zu stellen, was dich stärkt?
Ich freue mich auf deine Rückmeldungen und Anregungen!

 

Und ich wünsche dir ein gutes Sehvermögen sowie viel Erfolg als Lichttechnikerin deines Lebens!
Mit sonnigen Grüßen

elke

 

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