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Herzlich Willkommen zu Tag 11! Heute klopfen wir vorsichtshalber noch mal dein Ziel ab, dir selbst eine bessere Freundin zu werden. Und du schaust nach, ob es eventuell sogar Vorteile hat, wenn du dir KEINE gute Freundin bist.

 

(Fürs Lesen dieses Beitrages brauchst du rund drei Minuten. Für das beigefügte Arbeitsblatt wäre es gut, wenn du dir zumindest zehn Minuten Zeit nehmen könntest.)

 

Ich hoffe, die Zauberwörter, über die ich gestern berichtet habe, können dir ein wenig helfen. Eigentlich wollte ich heute ja darüber schreiben, wie du dir eventuell durch Umdeutung von für dich typischen Selbstvorwürfen Entlastung verschaffen kann. Aber, das muss jetzt noch ein bisschen warten, denn dankenswerterweise hat mich eine treue Leserin auf eine wertvolle Spur geführt. Anna meinte, sie würde die Tipps immer gerne lesen, aber sie würde sie nicht umsetzen. Ein ganz wichtiger Hinweis! Danke nochmals, liebe Anna!

 

Wir alle kennen das:
Wir nehmen uns ein Ziel vor. Dann starten wir vielleicht sogar recht ambitioniert mit der Umsetzung. Aber recht bald verlieren wir unser Vorhaben wieder aus den Augen. Und manchmal gehen wir es erst gar nicht an, kommen überhaupt nicht ins Tun.
Klassische Beispiele dafür sind die bekannten Neujahrsvorsätze, die spätestens nach ein paar Tagen wieder ad acta gelegt werden.

So kann es uns auch beim Ziel, sich selbst eine bessere Freundin zu werden, gehen.
Denn es besteht die Möglichkeit, dass wir Anteile IN UNS haben, die dieses Ziel so ganz und gar nicht toll finden und aktiv (wenn auch oft für unseren Verstand gar nicht bewusst) dagegen arbeiten.

Das können verschiedene Ängste oder diverse Glaubenssätze sein. Jede von uns hat ihre eigene Geschichte und tickt da anders.
Nur zwei Beispiele für mögliche Befürchtungen:
Wie werden die Menschen in meinem Umfeld reagieren? Vielleicht finden die das gar nicht gut und mögen mich dann weniger.
Wenn ich auf meine eigenen Bedürfnisse schaue, dann bin ich egoistisch.

 

Und auch ein anderer Aspekt kann uns davor zurückhalten, fürsorglicher mit uns selbst umzugehen:

Welche Vorteile hat es möglicherweise, wenn du dir KEINE gute Freundin bist?

 

Ich erkläre, was ich damit meine, am besten anhand meiner Geschichte:

Früher habe ich extrem viel gearbeitet und bin immer wieder über meine Grenzen gegangen. Habe also Nächte durchgearbeitet, zu wenig auf Erholungsphasen geachtet, usw.
Kurzum, ein wenig freundlicher Umgang mit mir selbst. Aber er hatte einen vermeintlichen Vorteil:
Ich bin mir unheimlich gut deswegen vorgekommen. Habe meinen Wert aus diesem Viel-Leisten, Stark-Sein, Zähne-Zusammenbeißen und Durchhalten gezogen.

Oder: Wenn ich bei anderen nicht eingefordert habe, dass meine Bedürfnisse bzw. Wünsche ebenso berücksichtigt werden sollen, sondern die Hoffnung hatte, sie würden schon Rücksicht auf mich nehmen, dann hatte dies den „Vorteil“, dass ich die Arme und die anderen die Bösen waren, wenn sie letztlich doch nicht auf meine Bedürfnisse geachtet hatten.

Beide Vorteile musste ich aufgeben. Das ist nur möglich, weil das Ziel, mir selbst eine gute Freundin zu sein, für mich so attraktiv war und ist, und ich letztlich so viele neue, wunderbare Vorteile für mich damit erziele.

 

Damit du abklopfen kannst, wie attraktiv dein Ziel, dir selbst eine bessere Freundin zu sein, für dich ist, habe ich für heute ein einfaches Arbeitsblatt erstellt: Arbeitsblatt zum Ziel Sich selbst eine gute Freundin zu sein

(Diese Methode mit Zielen umzugehen, habe ich mir bei Maja Storch abgeschaut.)

 

Ich möchte auch die nächsten Adventkalendertürchen bestmöglich an deinen Bedürfnissen ausrichten. Hierzu wäre es sehr hilfreich für mich, wenn du mir kurz schreiben kannst, wie deine Wertungen im Arbeitsblatt ausgefallen sind, und was für dich die größten Herausforderungen sind – entweder unten in den Kommentaren oder via Mail an elke.edlinger@gfgi.at

Danke dir herzlichst für deine Rückmeldung schon jetzt!

Sei gut zu dir!
Du verdienst es.

Ich wünsche dir einen Tag voller motivierender, wunderbarer Ziele!
Mit sonnigen Grüßen

 

PS:
Hier noch die Links zu den anderen Adventkalender-Türchen:
Tag 1, Tag 2, Tag 3, Tag 4, Tag 5, Tag 6, Tag 7, Tag 8, Tag 9, Tag 10

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