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Selbstzweifel sind nicht nur Hürden. Manchmal versperren sie dir regelrecht den Zugang zu DEINEM Leben – zumindest in einzelnen Lebensbereichen. Sie hindern dich daran, in großer Selbstbestimmtheit zu leben. Sie halten dich davor zurück, dein Potenzial voll und ganz zu entfalten. Sie vergrößern deine Angst vor Veränderung. Wie lange willst du ihnen diese Macht noch geben?

 

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Veränderungen erleben wir daher zunächst meist als unbequem. Und wir sind nur dann bereit, etwas in unserem Leben nachhaltig zu verändern, wenn uns das Ziel, also das, was wir erreichen wollen, lohnend genug erscheint. Denn wir müssen bei Veränderungen immer auch etwas aufgeben und zurücklassen.

Wenn du deine Selbstzweifel überwinden möchtest, ist es daher hilfreich, zuerst mal in die Zukunft zu reisen und dir deinen Zielzustand ganz genau vorzustellen.

 

Ich lade dich zu einem Gedanken-, (oder besser gesagt) zu einem Gefühlsexperiment ein:

 

Wie würde es sich anfühlen, …

 

– wenn du dein Leben selbst in die Hand nimmst?
– wenn du Schritt für Schritt wächst und dich letztlich zu deiner ganzen Größe entfaltest?
– wenn du immer mehr selbstbestimmt statt fremdbestimmt leben kannst?
– wenn du zwar weiterhin hie und da Selbstzweifel hast, diese dich aber nicht mehr aufhalten, und du trotzdem deinen Weg gehst?
– wenn du dich gänzlich in deinem Leben zuhause fühlst und spürst, dass du so lebst, wie es dir, deinem Wesen, deinem Inneren entspricht?

 

Nimm dir ein bisschen Zeit. Schließe die Augen, komm zur Ruhe. Achte vielleicht zunächst auf deinen Atem, wie er kommt, und wie er geht. (Das hilft dir, in deinem Körper zu landen.)
Und stell dir dann dich in dieser Zielsituation vor.
Was nimmst du wahr? Was hörst, siehst, schmeckst, fühlst du?
Welche konkreten Situationen, welche Bilder tauchen auf?

 

Wie geht es dir mit dieser Vorstellung?
Fühlt es sich gut an?
Macht es dir eventuell Angst? Und wenn ja, welche Angst ist es konkret? Was könnte passieren?

Machen sich vielleicht gewisse Sehnsüchte bemerkbar?
Was würdest du dann konkret anders machen als heute?

Tauchen möglicherweise Bilder auf, dass dann eine bestimmte Person mit einer Art erhobenen Zeigefinger vor dir stehen und dich tadeln könnte, versuchen könnte, dich daran zu hindern?
Wie würde deine Umgebung reagieren? Was würden deine Liebsten, deine FreundInnen zu deiner Veränderung sagen?
Was wäre in deinem Arbeitsumfeld anders?

 

Wer nicht Abschied nimmt, hat keinen Platz für Neues.

 

Die Erfahrung zeigt auch, dass wir erst dann ins Tun kommen, erst dann bereit sind für Veränderungen, wenn das, was wir gewinnen können, für uns attraktiver ist als das, was wir dafür aufgeben müssen.

 

Abwiegen.


Eine weitere kleine Übung …

Stell dir bitte so eine altmodische Waage mit einer Schale rechts und einer links vor. Auf die eine Waagschale legst du gedanklich das, was du gewinnen kannst in diesem neuen Leben. Also all das, was es dir an Positivem bringt.
Auf der anderen Seite hält dagegen, was du aufgeben müsstest, was du zurücklassen müsstest.

(Du kannst auch die Augen schließen und deine Arme seitlich ausstrecken, die Handflächen nach oben richten. Du bist dann selbst die Waage. Und auf deinen Handtellern liegt zur einen Seiten dein Gewinn und zur anderen das, was du aufgeben müsstest.)

 

In welche Richtung neigt sich deine Waage.
Was hat mehr Gewicht?
Ist die „Entscheidung“ der Waage eindeutig?
Oder will die Waage vielleicht gar nicht zur Ruhe kommen? Einmal ist die eine Waagschale oben, dann wieder die andere?

 

Was wäre, wenn …

 

Hin und wieder kommt es vor, dass wir uns selbst gar nicht erlauben, Dinge anders zu denken, als sie jetzt sind. Manche Angst vor Veränderung ist so groß, dass wir gar nicht erst zulassen können, uns unser Leben auch anders vorzustellen. Und einige Selbstzweifel sind so massiv, dass wir uns bestimmte Schritte gar nicht zutrauen.

Eine meiner Lieblingsübungen, die in solchen Situationen helfen kann, habe ich vor Jahren in dem Buch „Das Leben selbst gestalten. Mut zur Unvollkommenheit.“ von Theo Schoenaker entdeckt. Sie hilft meiner Einschätzung nach deshalb, weil wir durch die Art der Fragestellung noch im Konjunktiv bleiben. Die Veränderung muss uns daher noch nicht bedrohlich erscheinen, uns fällt so das Denken in Kategorien wie „was wäre, wenn“ und „was würde ich tun“ am Anfang oft leichter.

Sollte es im Moment auf dich zutreffen, dass du deinem Denken von vorne herein Schranken auferlegst, dann stelle dir folgende Frage:

„Angenommen, ich wäre mutig und würde mein Leben wirklich in die Hand nehmen wollen, was würde ich dann tun?“

 

Du kannst die Frage natürlich auf die konkrete Herausforderung, vor der du stehst, abwandeln – wie zum Beispiel:

 „Angenommen, ich wäre mutig und würde meine Selbstzweifel in Bezug auf __________ wirklich überwinden wollen, was würde ich dann tun?“ oder
„Angenommen, ich wäre mutig und würde meine berufliche Situation/meine Partnerschaft/meine Auftragssituation/meine Bereitschaft zu Vorträgen bzw. Präsentationen/_______________ (trage einfach ein, was auf dich zutrifft, wo du positive Veränderungen herbeiführen willst) wirklich verbessern wollen, was würde ich dann tun?“

Wichtig ist, dass du zumindest eine Woche lang, jeden Tag fünf Antworten zu deiner Frage aufschreibst.

Du darfst natürlich auch länger dranbleiben. Aber eine Woche ist das Minimum!

Die Antworten fallen dir vielleicht am Anfang noch schwer. Allerdings wird es immer leichter, glaube mir! Und du kannst jede noch so verrückt erscheinende Idee aufschreiben, denn es besteht ja keine Gefahr, du befindest dich ja „im Konjunktiv“, du musst sie ja nicht umsetzen. 🙂

Was ich mit dieser Übung erlebt habe, ist, dass ich von Tag zu Tag mutiger geworden bin, mir gewisses Handeln, bestimmte Schritte überhaupt erst vorstellen zu dürfen. Und – wie durch Zauberhand – habe ich immer nach ein paar Tagen begonnen, die eine oder andere Idee aus meinen Antworten, einfach anzugehen. Bin also ins Tun, ins Verändern, ins Umsetzen gekommen.

 

Was sind für dich die größten Hürden?

 

Jetzt habe ich abschließend noch eine Frage an dich!

Ich bin aktuell dabei, zu diesem Themenbereich
„Dein Leben selbst in die Hand nehmen. Werde Gestalterin deines Lebens und überwinde deine Selbstzweifel.“
einen Online-Kurs zu erstellen.

Es wäre für mich sehr hilfreich, wenn du mir mitteilst, was für dich die größten Hürden sind, wenn es darum geht, deine Selbstzweifel zu überwinden und Mut zu Veränderungen zu fassen.  In welchen Bereichen plagen dich deine Selbstzweifel am meisten? Für welche Fragen wären Anregungen und Übungen für dich hilfreich? Welche Form von Online-Unterstützung würdest du dir wünschen?

Bitte sei so lieb und schreibe mir eine kurze Rückmeldung dazu.
Entweder auf dieser Seite gleich unten in den Kommentaren, oder du schickst mir ein Mail an elke.edlinger@gfgi.at

Ich freue mich darauf, von dir zu lesen!

Derweilen wünsche ich dir viele Erkenntnis bei deiner Reise in die Zukunft, beim Abwiegen oder mit der Erlaubnis, zunächst im Konjunktiv zu denken!

Denk daran: Du bist gut genug!
Alles Liebe dir und mit sonnigen Grüßen

elke

 

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