Es ist an der Zeit, eine neue Geschichte zu schreiben.

 

Als diese Homepage entstand, erzählte ich hier an dieser Stelle von meinen Erfahrungen im Leben einer ungefähr 40-Jährigen. Wie es mir erging, als ich mich aus meinem früheren beruflichen Leben als Politikerin herauskatapultiert hatte und somit nicht nur herausgefordert war, mir eine neue berufliche Existenz aufzubauen, sondern auch das Bild meiner Identität neu zu malen. Den Fragen danach, was mir wirklich wichtig ist in meiner verbleibenden Lebenszeit, konnte ich damals nicht mehr länger ausweichen, und ein neuer Abschnitt der abenteuerlichen Reise immer tiefer in mich hinein, zu mir selbst begann.

Heute, auf die 50 zugehend, würde ich sagen, ich fühle mich bei mir zuhause angekommen. Im Wissen, dass dieser Weg niemals endet. Denn bereits morgen werde ich wieder ein Stück noch mehr ich sein. Wenn ich von meinem Ich spreche, dann ist damit mein Selbst in seiner ganzen Ausdehnung gemeint. Ich in meiner ganzen Größe, die meine Unvollkommenheit als menschliches Ich ebenso in sich trägt wie all meine glitzernden Fähigkeiten und Talente. Und noch mehr: Ich als Seele. Ein Ich, das genährt wird aus einer Verbundenheit mit etwas, was sich mit unserem Verstand so schwer fassen lässt, weil uns die Begriffe dafür zu fehlen scheinen.

Wer bin ich?
Eine Frage, der wir alle immer wieder begegnen.
Wen wir mutig sind, stellen wir diese Frage uns selbst.

Im Alltag antworten wir darauf meist mit unserem Namen und manchmal noch mit einer Berufsbezeichnung. Meinen Namen kann ich nennen. Doch mit der Berufsbezeichnung tue ich mir mittlerweile wieder schwer. Früher habe ich dann meist Mentorin oder Coachin für Frauen und für Unternehmerinnen gesagt. Doch seit einem Jahr spüre ich, dass ich aus diesen Kleidern längst herausgewachsen bin. Manchmal habe ich auch gesagt, ich bin selbstständig. Aber als selbstständig erlebe ich mich de facto schon immer. Gefühlt war ich das bereits als Kind und auch in der Zeit, als ich noch angestellt tätig war. Dies entspricht einfach meinem enormen Drang nach Freiheit.

Wer bin ich also?
Ich bin eine, die andere ermutigen und inspirieren kann.
Ich bin eine, die die Welt schöner und besser zurücklassen will, wenn ich irgendwann mal gehen werde.
Ich bin eine, die unverbrüchlich an das Gute im Menschen glaubt.
Ich bin eine, die die Größe auch in den anderen Menschen wahrnimmt.
Ich bin eine, die verstehen und erkennen will, die neugierig hinter den (An-)Schein blickt, die den Dingen auf den Grund gehen mag, die tief eintaucht.
Ich bin eine, die ziemlich widerstandsfähig ist und selbst in den dunkelsten Stunden auf das Licht vertrauen kann.
Ich bin eine, die Spaß am Leben hat und das Schöne, die alltäglichen großen und kleinen Wunder sieht.
Ich bin eine, die Harmonie und Frieden liebt und ein großes Herz hat.
Ich bin eine, die Menschen zusammenbringen kann.
Ich bin eine, in der die Ideen permanent sprudeln.
Und ich bin noch so viel mehr.

Also sag mir bitte, mit welcher Berufsbezeichnung ich mich dir vorstellen soll? Ich habe das richtige Wort dafür nicht gefunden. Und ich habe aufgegeben, danach zu suchen.
Daher sage ich heute meist:

„Ich bin Elke Edlinger und ich bin Gut Genug.“

Das, was ich heute bin, war ich in meiner Essenz wahrscheinlich schon immer. Und doch musste ich erst dazu werden. Was mich auf diesem Weg geprägt hat, fragst du?

Menschen interessieren mich. Die Frage nach ihrer Würde beschäftigt mich zeitlebens. Als ob sie mir Auftrag wäre. Aufgewachsen mitten im elterlichen Gasthaus am Land mit Gästen aus den unterschiedlichsten sogenannten „Schichten“ habe ich von klein an Menschen beobachtet, vor allem auch das Nicht-Sichtbare in und zwischen ihnen wahrgenommen und mit allen kommuniziert. Schon als Kind schlug mein Herz besonders für jene, die an den Rand gedrängt waren, die abseits in der Ecke saßen.
Dies entspringt, nehme ich an, auch meinem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und ließ mich nach meinem Berufseinstieg als Trainerin im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung später zwei Jahrzehnte hindurch in der Politik meine Berufung leben. In verschiedenen Funktionen, zuletzt bis 2010 als Frauen- und Sozialstadträtin in Graz, versuchte ich dazu beizutragen, die Welt und das Leben von Menschen zu verbessern, indem ich mich für gerechtere Chancen für alle einsetzte.

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Meine eigene Würde musste ich erst ergründen – vor allem als Frau in einer Gesellschaft, die über Jahrtausende hinweg verlernt hat, das Weibliche umfassend zu würdigen. In der nicht nur die Leistungen und die Fähigkeiten von Frauen teilweise nach wie vor nicht anerkannt werden, sondern in der Frauen diese Missachtung fürs eigene Geschlecht und somit für sich selbst zum Teil verinnerlicht, ja regelrecht in ihren Zellen abgespeichert zu haben scheinen.
Wie will ich als Frau leben? Wie kann ich meine Wahrheit von Weiblichkeit nicht nur entdecken, sondern auch würdigen? – solche Fragen begleiteten mich, die ich statt als fünfte Tochter eigentlich als der erhoffte Sohn und somit „Stammhalter“ geboren hätte werden sollen, von Beginn an.

Was doch für eine wundervolle Forscherinnenreise so möglich wurde!
Durch den Dschungel des Verzagt-Seins, durch die Wüste der Selbstkritik, durch den Sumpf des Perfektionismus, durch die Steppen der Suche nach Anerkennung und Liebe, durch die Städte der Anpassung entlang der Straßen des Glaubens, sich erst durch Leistung beweisen zu müssen, hin in mein gelobtes Land, hin zu mir selbst.

Ich bin zutiefst dankbar dafür. Dankbar für alle Herausforderungen, die das Leben für mich vorgesehen hatte. Denn sonst hätte ich mich nicht als die, die ich bin, immer besser erkennen können.
Das Opfer-Sein und seine vermeintlichen Vorzüge habe ich längst abgelegt.
Ich trage die volle Verantwortung für mein Leben.
Ich bin die Schöpferin meines Lebens.
Und ich bin die Mitschöpferin einer besseren Welt.

Das ist die neue Geschichte.

Hast du das Gefühl, ein Gespräch mit mir könnte dir weiterhelfen?

 

Dann vereinbare einfach eine kostenfreie  Mut zu dir – Session  mit mir. In dieser halben Stunde schauen wir gemeinsam hin, wodurch du dich bisher noch klein hältst oder dich blockierst. Du wirst spüren, was dein nächster Schritt ist.

Du kannst deinen Termin gleich jetzt ganz bequem über meinen Online-Terminkalender fixieren. Ich maile dir vor der Session noch ein paar Fragen, damit wir die gemeinsame Zeit bestmöglich nutzen können. Zur Mut zu dir – Session selbst treffen wir uns in meinem Online-Besprechungsraum oder wir telefonieren.

Hier kannst du deinen Termin mit mir vereinbaren:

Warum heißt diese Seite „gut genug“?

 

Gut genug. Wie oft erlebst du das Gefühl zu genügen? Oder sollte ich besser fragen: Wie selten?

Bist du als Partnerin gut genug? Als Mutter? Als Tochter? In deinem Job? Bist du schön genug? Fühlst du dich klug genug? Schlank oder kurvig genug? Ordentlich genug? Laut oder leise genug? …

Die Liste erscheint endlos.
Es schein eine typische Frauenkrankheit zu sein: Bin ich gut genug?

Dazu gehören auch die Fragen, ob du irgendetwas „zu viel“ bist:
Zu schön? Zu gescheit? Zu erfolgreich? Zu chaotisch? Zu laut? Zu leise? Zu sexy? Zu fordernd? Zu …

Für wen „too much“? Für wen zu wenig gut genug?

Es ist meist die Angst, was ANDERE über dich denken könnten, die dich zu solchen selbstkritischen Fragen führt. Die Angst, dass ANDERE dich nicht anerkennen, dich nicht wertschätzen, dich nicht lieben könnten.

Und dabei hängt es oft gar nicht so sehr davon ab, wie nahe uns die Menschen stehen, deren Urteil wir dabei fürchten wie der Teufel das Weihwasser. Manchmal sind uns diese gänzlich unbekannt. Ich habe Freundinnen, die ungeschminkt niemals einkaufen gehen. Was steckt dahinter? Ist es wirklich wichtig, wie mich jene, die mich bei meinem Streifzug durch die Supermarktgänge beobachten könnten, beurteilen?

Dieses quälende Gefühl, möglicherweise nicht zu genügen. Diese Angst, bei der alltäglichen Notenvergabe durch andere durchzurasseln. Diese Sehnsucht, Sicherheit darüber zu haben, was andere über uns denken. – Einerseits treibt es uns zu Hoch- und Höchstleistungen an, motiviert uns besser zu werden. Aber andererseits hält es uns oftmals davon ab, aus ganzem Herzen und unseren eigenen Bedürfnissen entsprechend zu leben. Zwingt uns vielmehr ins Hamsterrad des Noch-Mehr, Noch-Besser, Noch-Schöner, des Noch, Noch, Noch …

Wir haben Angst, Fehler zu machen, uns zu blamieren. Das lernen wir von klein an. Der Fehler, das Nicht-Genügen wird uns als etwas Böses eingedrillt. Unsere Geschichte ist mit Rotstift dermaßen gebrandmarkt, dass wir selbst in erster Linie das bemerken, was nicht richtig zu sein scheint, wo Fehler passiert sind. Wenn wir über uns nachdenken, liegt der Fokus meist auf dem, was wir nicht genug können und sind. Unsere inneren Kritikerinnen, diese unbarmherzigen Stimmen in unserem Kopf, die an uns herumnörgeln, uns tögeln und runtermachen, sind oft um ein Vielfaches präsenter als jene, die uns in schwierigen Situationen trösten, uns ermutigen und uns vermitteln: Du bist gut, so wie du bist.

Das, wie wir über uns selbst denken, wie wir mit uns selbst reden, ist zwar über viele Jahre eingeübt, und dennoch können wir eine neue, liebevolle Form des Umgangs mit uns selbst lernen. Das das funktioniert, weiß ich aus eigener Erfahrung. Und wenn ich das geschafft habe, dann kannst du das auch!
Deswegen betreibe ich „gut genug“. Um dich zu inspirieren, dir selbst immer mehr eine gute Freundin zu werden.
Das, was du von dir brauchst, ist nur ein einfaches, kleines Versprechen dir selbst gegenüber:

Ja, ich will zu mir stehen. Ich will mich achten und respektieren.

Alles andere lernst du auf deinem Weg.

Erhebe dich! Die Welt da draußen braucht dich mit all deinen Talenten und Fähigkeiten!
Zeige dich! Denn du bist gut genug!

Herzlichst,
deine Elke 

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