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Grundsätzlich bin ich beides: Eine, die gut in und mit Teams arbeiten kann. Und ebenso eine, die es sehr zu schätzen weiß, als einsame Wölfin meine Runden zu drehen. Daher versuche ich auch beide Seiten zu leben. Was mir als Alleinunternehmerin dabei hilft: Das Erfolgs-Duo im Paralleluniversum.

 

Denn als Einpersonenunternehmerin, also als Selbstständige ohne MitarbeiterInnen, kann es zwischendurch schon mal recht einsam werden.

Abgesehen davon ist fast die größte Herausforderung für mich, bestimmte Vorhaben nicht immer wieder aufzuschieben, weil ja vermeintlich so viel anderes zu erledigen ist.

In ihrer Blogparade hat Claudia Kauscheder nach der Meinung zu Erfolgsteams gefragt. Dieses „Hölzl“ greife ich gerne auf und möchte  eine Idee als Mittelding zwischen Arbeit als einsamer Wölfin oder im Team einbringen: Das Erfolgs-Duo im Paralleluniversum.

 

Ein Erfolgsteam besteht üblicherweise aus vier bis sechs Personen, die sich regelmäßig treffen und auf ihrem Weg zu ihren Zielen unterstützen.  Das war mir – ehrlich gesagt – zu aufwändig. Meiner Erfahrung nach kann nämlich schon allein die Aufgabe, dass eine handvoll Personen einen gemeinsamen, für alle möglichen Termin finden, eine ziemliche Challenge sein.

Eher zufällig hat sich bei mir allerdings eine andere Form der gegenseitigen Unterstützung entwickelt, quasi eine „abgespeckte“ Variante des Erfolgsteams, aber ebenso effektiv: Wir sind ein Erfolgsduo. 🙂

 

Gemeinsam statt einsam.

Eine Kollegin, die ebenso selbstständig ist, und ich vereinbaren einmal pro Woche einen dreistündigen Termin. In diesem Zeitfenster arbeitet jede für sich in ihrem eigenen Homeoffice. Wir bewegen uns also in unseren Paralleluniversen. By the way: Wir gehören auch nicht derselben Branche an.

Oft sind die Aufgaben, an welchen wir arbeiten, sehr unterschiedlich; manches Mal ähneln sich unsere Vorhaben (z.B., wenn wir uns beide unserem jeweiligen Blog widmen.)

 

Wie läuft das bei uns ab?

# Zu Beginn unseres wöchentlichen Blocks telefonieren wir kurz und tauschen uns darüber aus, was jede in den nächsten drei Stunden in Angriff nehmen bzw. erledigen will.

# Dann arbeitet jede für sich an ihren Projekten.

# Meist zur Halbzeit des vereinbarten Zeitfensters telefonieren wir erneut, um über unsere Fortschritte zu berichten und uns gegenseitig zu motivieren, Anregungen zu geben, …

# Und am Schluss erfolgt dann noch ein weiteres kurzes Telefonat fürs gegenseitige „Schulterklopfen“ und wir vereinbaren gleich den nächsten gemeinsamen Termin.

 

… und die Vorteile sind:

* Es trägt wesentlich zu meiner Selbstdisziplinierung bei.

* Wir geben uns gegenseitige Hilfestellungen, Anregungen und auch mal einen Schubser, wenn er notwendig ist.

* Wir sparen uns Anfahrtswege und -zeiten.

* Wir finden zu zweit recht rasch den nächsten Termin.

 

Auf alle Fälle möchte ich diese Form der Zusammen- und Parallelarbeit und der gegenseitigen Unterstützung nicht mehr missen! 🙂

 

Vielleicht konnte ich ja der einen oder der anderen unter euch Leserinnen mit diesem Bericht eine kleine Anregung liefern.
Schreib mir doch unten in den Kommentaren, wie dir diese Idee gefällt! Oder hast du Erfahrungen mit anderen Formen gegenseitiger, kontinuierlicher Unterstützung auf dem Weg zu deinen Zielen? Es wäre schön, wenn du diese mit uns teilst.

Alles Liebe und sonnige Grüße
elke

 

PS:
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