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Seit einigen Jahren versuche ich in aller Früh täglich das knifflige Sudoku in der regionalen Tageszeitung zu lösen. Oft gelingt es mir. Manchmal nicht. Was sagt meine Sudoku-Gewohnheit darüber aus, was du brauchst, damit du deine Ziele erreichen und Vorhaben umsetzen kannst?

 

Was wir benötigen, um erfolgreich zu sein, das ist mir neulich nämlich wieder mal während des Lösens eines Rätsels bewusst geworden.

Die 7 Dinge, die du brauchst, damit deine Vorhaben gelingen, sind:

 

1. Hab Vertrauen in dich selbst.

 

Das ist wohl das ALLERALLERALLERWICHTIGSTE!

Früher habe ich immer nur leichte oder mittelschwere Sudokus gemacht, weil ich der Meinung war, die Kniffligen wären zu kompliziert, zu schwer für mich. Bis ich mich einfach mal an die Meisterinnenklasse dieses Rätsels herangewagt und ein paar Techniken gelernt habe, auf was ich achten muss. Siehe da: Das, von dem ich jahrelang dachte, es wäre zu schwer für mich, wurde mit der täglichen Übung nun zur Routine.

Daher: Glaub an dich! Trau dir was zu! Erlaube dir, dass du Dinge auch erst lernen darfst (und sie nicht schon am Beginn perfekt können musst)!

 

2. Konzentriere dich auf das, was du tust.

 

Kaum hatte ich begonnen, während der morgendlichen Sudoku-Session über den Vergleich für diesen Blogartikel nachzudenken und mir dazu auch noch Stichworte zu machen, hatte ich auch sogleich einen Fehler gemacht (Göttinseidank habe ich diesen rechtzeitig bemerkt. 😉 )

Daher: Vergiss Multitasking! Sondern konzentriere dich auf den Moment! Fokussiere dich auf das, was du gerade erreichen willst. Nimm es für so wichtig, dass du diesem Ziel in dem Augenblick, wo du daran arbeitest, deine ganze Aufmerksamkeit schenkst.

 

3. Entwickle eine Systematik und gehe Schritt für Schritt vor.

 

Damit ich die herausfordernden Rätsel lösen kann, musste ich eine Systematik für mich entwickeln, wie ich vorgehe, und an die ich mich halte. Schritt für Schritt checke ich die einzelnen Zahlen und gehe die verschiedenen Quadranten durch. Würde ich stets von oben rechts gleich in die Mitte und dann sofort nach unten oder links springen, wäre ich bei weitem nicht so effizient.

Daher: Mach dir einen Plan, wie du vorgehen willst! Entwickle deine eigene Systematik. Sie soll dir helfen, wie beim Wandern einen Schritt nach dem andern zu setzen, bis du letztlich am Gipfel angelangt sein wirst.

 

4. Bleib dran und sei beharrlich.

 

Manchmal sitze ich lange vor einem Rätsel und nichts scheint weiterzugehen. „Ich habe doch eh schon alle Möglichkeiten gecheckt. Das gibt’s ja nicht.“ Ich gestehe, manches Mal nähere ich mich jener Grenze, wo ich den Hut drauf werfen möchte. Aber ich bleib davor sitzen. Prüfe nochmal alle freien Felder. Suche weiter danach, was ich noch nicht ausprobiert haben könnte. Und im Regelfall geht diese Strategie auf.

Daher: Auch, wenn zunächst nichts weiterzugehen scheint, gibt nicht auf! Mach weiter. Probiere neue Wege zum Ziel zu kommen. Wirf die Flinte nichts ins Korn!

 

5. Gehe Risken ein.

 

Bei manchen kniffligen Sudokus ist notwendig, verschiedene Lösungswege einfach ins Blaue hinein auszuprobieren. Ohne das lassen sie sich nicht lösen. Das heißt, ich muss Vorannahmen treffen ohne jegliche Sicherheit, dass diese stimmen. Ich muss mögliche Szenarien durchspielen und das Risiko eingehen, dass ich mit meiner Annahme völlig falsch liege. Wie lautet es so schön: „Wer nicht riskiert, verliert.“

Daher: Handle auch dann, wenn du keine Sicherheit darüber hast, dass ein Weg, eine Maßnahme zu 100 Prozent erfolgsversprechend sein wird! Denn nur so wirst du auf deinem Weg weiterkommen. Wer sich nur auf der sicheren Seite bewegen will, ist zum Stehenbleiben verdammt und wird das Ziel stets nur in der Ferne schimmern sehen. Denn die meisten Sicherheiten, die wir alle so gerne – im Vorfeld – hätten, gibt es nicht. (Und falls du wirklich falsch gelegen bist mit deiner Annahme, mit deinem Plan, dann lies den nächsten Punkt: )

 

6. Niederlagen helfen dir, besser zu werden.

 

Natürlich, immer wieder mal scheitere ich auch. Da mache ich einen Fehler, der mich um das wunderbare Gefühl bringt, die letzte fehlende Zahl in das Quadrat mit den 81 Kästchen schreiben zu können. Versagt. Gescheitert. Fehler gemacht. Na und?
Wenn ich noch ausreichend Zeit habe, dann zeichne ich mir sogar die Rätselangabe auf ein extra Blatt ab und versuche es gleich nochmals. Ansonsten freue ich mich auf mein Date mit der Rätselecke am nächsten Morgen. Nur, weil etwas hin und wieder nicht gelingt, leite ich davon nicht ab, dass ich es nicht schaffen kann. Fehler und Niederlagen lassen uns wachsen.
Der größte Fehler wäre wohl, vor lauter Angst vor einer möglichen Niederlage erst gar nicht zu beginnen.

Daher: Eine, zwei, drei und sogar viele Niederlagen sagen überhaupt nichts darüber aus, ob du es grundsätzlich schaffen kannst! Und zu scheitern hilft dir, beim nächsten Anlauf noch besser zu werden.

 

7. Verfolge deine eigenen Ziele.

 

Ich schaffe es nur, dermaßen dranzubleiben, weil Sudoku-Lösen eine Leidenschaft von mir ist. Nur deshalb verbringe ich jeden Morgen Zeit damit. Nur deshalb habe ich es geschafft, dabei immer besser zu werden.

Wenn mich jemand anderer beauftragt hätte, ich solle jeden Tag ein schwieriges Rätsel lösen, dann wäre dies alles für mich wohl nur Mühsal und Plage. Wenn ich meinte, ich müsse Sudokus machen, weil es gerade „in“ sei und in meinem Umfeld viele diesem Hobby frönen, dann könnte ich niemals so viel Motivation aufbringen.
So aber ist es mein ureigenstes Ziel, das ich damit verfolge.

Und es macht mir Spaß.

Daher: Kläre für dich, ob deine Vorhaben, deine Ziele wirklich durch und durch DEINE sind! Verfolgst du deine Leidenschaften damit? Das brauchst du nämlich, damit du auch auf schwierigeren Passagen deines Weges durchhalten kannst.

 

Das Schönste für mich dabei ist:
Weil ich es beim Sudoku kann, kann ich es auch bei anderen Projekten, bei anderen Zielen, bei anderen Vorhaben.

Das führe ich mir besonders dann vor Augen, wenn ich gerade wieder mal am Zweifeln bin:

Schaffe ich das überhaupt?

Ist das nicht zu schwer für mich?

Ist das wirklich eine gute Idee? …

 

Wie hast du als kleines Kind laufen gelernt?

 

Oder wie hast du andere Herausforderungen in deinem Leben bisher bewältigt?

 

– Du hattest ein gewisses Grundmaß an Vertrauen in dich, dass du das schaffen kannst.
– Du hast dich auf dein Ziel konzentriert.
– Du hast Schritt für Schritt gelernt.
– Du warst beharrlich, hast nicht aufgegeben.
– Du bist Risken eingegangen.
– Du hast dich von Niederlagen, vom Stolpern nicht entmutigen lassen, sondern es hat dir geholfen, besser zu werden.
– Das Ziel war dein absolut inneres Anliegen.

 

Also schaffst du das auch bei anderen Dingen, die du erreichen willst!

 

Ich wünsche dir dabei viel Erfolg und vor allem ausreichend Zutrauen zu dir selbst!

 

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Über Rückmeldung, Anregungen, Ergänzungen und vieles mehr freue ich mich.
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Mit sonnigen Grüßen
Herzlichst,
elke

 

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