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Conchita Wurst hat den Eurovision Song Contest 2014 gewonnen. Was hat das mit dir zu tun? Was bringt dir das? Was du von Conchita lernen kannst, ist

 

Conchita Wurst.
Google bietet mir ungefähr 209 Millionen Ergebnisse an, wenn ich nach diesen beiden Wörtern suche. Ziehen wir die anderen Zusammenhänge der beiden Begriffe ab, so bleiben noch immer x Millionen Suchergebnisse übrig.
Wer hätte diese weltweite Ressonanz noch vor ein, zwei Jahren für möglich gehalten?

 

Conchita Wurst.
Ein Mensch.
In Frauenkleidern und mit Bart.
Erschaffen, weil Thomas Neuwirth sie leben möchte.
Und, weil er/sie eine Vision hat.

 

Was ich besonders schön gefunden habe:

Frisch zurück aus Kopenhagen, bei den ersten Presseinterviews in Österreich meinte Conchita sinngemäß, ihr Ziel sei ein Grammy. Und auf dem Weg dorthin nehme sie alles mit, was sie bekommen könne.

Sie zitierte auch ein Motto: „Shoot for the moon. Even if you miss, you´ll land among the stars.“ (Ich habe versucht herzufinden, von wem dieser Ausspruch genau stammt. Habe dies allerdings leider nicht geschafft, weil mir das weltweite Netz mindestens sieben verschiedene Urheber anbietet.)
Wenn Conchita dies heute sagt, gibt es viele, die ihr den Grammy irgendwann in der Zukunft durchaus auch zutrauen. Wenn Tom Neuwirth früher öffentlich von seinem Grammyziel gesprochen hätte, dann wäre er von der überwiegenden Mehrheit nicht ernst genommen worden.

Hätte er damals auf diese ZweiflerInnen gehört, hätte er ihnen geglaubt, …

… dann wäre sie heute nicht Song Contest-Gewinnerin.

 

Pilotin

 

Was können wir also von Conchita Wurst lernen?

 

1.

Lässt du dich entmutigen?

 

# Wo lässt du dich heute von anderen entmutigen?
# Welche deiner Ziele hast du aufgegeben oder schwächst du ab, weil sie andere nicht für erreichbar halten?
# Entmutigst du dich manchmal sogar selbst, weil du an dir, deinen Fähigkeiten, der Erreichbarkeit deines Zieles zweifelst?

 

Oder im Umkehrschluss:
# Wer oder was könnte dich ermutigen?
# Welche Ziele willst du in deinem Leben verfolgen, auch wenn andere darüber den Kopf schütteln?
# Wie kannst du dich selbst ermutigen?

 

2.

Erlaubst du dir vom Mond zu träumen? 

 

# Wo zielst du auf den Mond, damit du, wenn du ihn wirklich verfehlen solltest, zumindest zwischen den Sternen landest?
# Welche Träume – durchaus auch jene aus (viel) früheren Tagen – sind dir heute (noch) wichtig?
# Erlaubst du dir selbst, dass du die Sterne und den Mond erreichen darfst?

 

3.

Bist du bereit zu akzeptieren, dass das Beamen noch nicht erfunden ist?

 

Da gab es einen kleinen, obersteirischen Jungen, der davon träumte, auch anders sein zu dürfen. Der davon träumte, zumindest zwischen den Sternen zu landen. Dafür war er bereit, einen – durchaus sehr steinigen – Weg zu gehen. Conchita Wurst wurde nicht geboren und war im nächsten Moment weltberühmt. Sondern sie hat Tag für Tag dafür gearbeitet. Mitunter wahrscheinlich auch sehr hart. Und in ihrem Fall hat sie sogar zahlreiche zutiefst untergriffige Anfeindungen  auf diesem Weg ausgehalten.

Bist du bereit, Schritt für Schritt auf dein Ziel zuzugehen – auch, wenn es zwischendurch ziemlich hart werden könnte – oder wartest du lieber, bis jemand das Beamen erfindet?

 

Ich lasse dir noch ein Lied da, das ich sehr mag.
(Aber nur ansehen/anhören, wenn du mir versprichst, dass du nicht darauf wartest, dass dich jemand anderer zum Mond fliegen wird. Du hast selbst Flügel, glaube mir! 🙂 )

 

Diana Krall: Fly me to the Moon.

 

Denn:

Du verdienst es! Du bist gut genug.

 

Alles Liebe für dich! Ich wünsche dir einen wunderbaren Höhenflug!
Herzlichst und mit sonnigen Grüßen

elke

 

PS:

Ich freue mich über deine Kommentare.
Und du kannst gerne meinen Newsletter (siehe rechts) abonnieren. So bekommst du dann auch sofort eine Verständigung, wenn das Beamen endlich erfunden wurde. Ich verspreche es! 😉
Bildquellen: Fotolia.com

 

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