Wie kann diese Woche für dich leichter werden? Einige Tipps.

Gedankengänge, Tipps, Workshops | 0 Kommentare

Mit welchen Gefühlen startest du in den Montag? Freudig, erwartungsvoll, zuversichtlich? Oder eher besorgt, ob sich alles, was du meinst tun und schaffen zu müssen, überhaupt ausgehen wird? Wie viel Druck spürst du bereits zu Wochenbeginn? 

Wenn wir nicht aufpassen, dann sind wir bereits montags um 8:00 Uhr hinten nach. Deine Gedanken kreisen um all das, was du meinst, in dieser Woche bewältigen zu müssen. Was du alles nicht vergessen darfst. Wen du unbedingt kontaktieren musst …

Manche werden dann noch zusätzlich geplagt von Zweifeln, ob sie dem einen Projekt oder der anderen Aufgabe überhaupt gewachsen sind, ob sie dafür gut genug sind.

Einige drückt auch der Blick an den Horizont nieder, also der Fokus auf all das, was noch vor ihnen liegt, bis sie ein bestimmtes Ziel erreicht haben würden. Der Blick auf die große Menge an Dingen, die noch fehlen, die noch als „Baustellen“ auf die Erledigung warten.

Und nicht wenige spüren ein – manchmal recht undefinierbares – Unrund-Sein, ein Unwohlgefühl – aufgrund der Vermutung, dass sie selbst in dieser Woche wieder zu kurz kommen könnten, dass sie wieder mal zu wenig Zeit für sich selbst haben werden.

Kennst du das?

In diesem Blogbeitrag möchte ich dir ein paar Tipps geben, wie du die Woche ein wenig anders angehen kannst. Sodass mehr Leichtigkeit und mehr DU möglich werden:

Was sind deine Leitsterne?

Frage dich:
Wenn du nur drei Dinge in dieser Woche erledigen könntest, welche wären das?
Was ist DIR SELBST am wichtigsten?

(Und bitte achte darauf, ob sie dir wichtig erscheinen, weil du meinst, andere würden dies von dir erwarten. Oder ob es wirklich Dinge sind, die für dich ein Herzensanliegen darstellen.)

Wir brauchen solche Leitsterne. Generell im Leben. Und auch in der Planung für unsere Wochen und Tage. Denn ansonsten kommen wir sehr rasch zu kurz und sind zu stark orientiert daran, was von außen an uns herangetragen wird.
Solche Leitsterne helfen uns, den Kurs zu halten und selbst das Steuerrad in der Hand zu halten, wenn wir durch unser Leben navigieren.
Sie zu kennen und dich an ihnen auszurichten, hilft dir, zu dir selbst zu stehen. Damit du und deine Anliegen nicht zu kurz kommen.

Wenn du die drei wichtigsten Vorhaben für dich festgelegt hast, dann entscheide dich dafür.
Eine klare Entscheidung bedeutet, dass diese vorrangig Platz haben sollen. Und dass dies auch bedeuten kann, dass etwas anderes deswegen eben eventuell in dieser Woche Nachrang haben darf.

Was kannst du weglassen oder anders lösen?

Frage dich:
Was ist NICHT unbedingt notwendig?
Und: Was kannst du anders erledigen, sodass es weniger Aufwand mit sich bringt?
Machst du einiges, weil du davon ausgehst, dass es genau so erledigt werden müsse bzw. dass es von dir erwartet würde?
Was kann eventuell auch jemand anderer erledigen?

Ich ertappe mich immer wieder erneut dabei, dass auf meiner To-Do-Liste so einiges landet, was gar nicht wirklich notwendig oder wichtig ist. Zumindest im Moment nicht.
Ob das nun die Fenster sind, die locker auch noch auf übernächste Woche warten können, um geputzt zu werden. Oder, ob es das Vorhaben ist, die eingeladenen FreundInnen viergängig zu bekochen, obwohl tagsüber im Job der volle Trubel sein wird.
Was wäre da die andere, die „leichtere“ Lösung? Muss es für ein gemütliches, energiebringendes Zusammensein diesmal wirklich viergängig sein? Darüberhinaus gespickt mit lauter Rezepten, die dich zusätzlich stressen, weil du sie erstmals ausprobierst? Oder tut es zur Not sogar eine kalte Platte, die du wo vorbestellst?)
Oder: Musst du deine Präsentation unbedingt ein sechstes Mal überarbeiten, getrieben von der Hoffnung, dass sie irgendwann mal perfekt sein wird.

Alles schaffen zu wollen.
Alles perfekt machen zu wollen.
Alles unter einen Hut bringen zu wollen.

Damit treibst du dich nur unnötig an!
Und vor allem: Du läufst einem Wunsch hinterher, den du nie erfüllen wirst können.

Perfektion ist eine Illusion.
Und Perfektionismus ist letztlich selbstzerstörerisch.
Weil: Es geht immer noch besser. Nie ist es gut genug.

Wie sieht es bei dir aus mit dem berühmten Abgeben, dem Delegieren?

Klar, meist stellt sich nicht eine Schlange von Menschen an, um dir Arbeit abzunehmen. Warum sollten sie das auch tun, wenn du eh so verlässlich alles bestens erledigst?

Ich allerdings kenne mich selbst recht gut. Ich weiß, dass ich – wenn ich nicht aufpasse – mich höre, wie ich zu mir selbst sage: „Ach, das macht ich gleich selbst.“

Aber Achtung! Was kann sich da dahinter verstecken?

Ich mache es „gleich selbst“, weil es dann so erledigt ist, wie ich es haben will. Egal, ob’s ums Staubsaugen geht oder um einen Arbeitsschritt in einem Projekt, das frau betreut.
Wäre es nicht unter Umständen für dich verkraftbar, das andere etwas halt ein wenig anders ausführen als du, aber du dafür weniger Arbeit hast? (Das auszuhalten, kannst du lernen! Vertraue mir, ich weiß wovon ich spreche. 🙂 )

Oder aber, wir tun uns schwer, konkret um Hilfe zu bitten.
Da sitzen wir dann in unserer Opfer-Rolle und fühlen uns lieber „so arm“, weil ja wir diejenigen sind, die so viel zu tun haben und niemand von den gemeinen Mitmenschen kommt von selbst auf die Idee, uns etwas abzunehmen.
Auch hier bitte ich dich, mir zu glauben: Du fährst wesentlich besser damit, klar zu sagen, was du möchtest und welche Unterstützung du brauchst!

Die einfache Zauberfrage:

Wie wird es leicht?

Wann auch immer du Druck spürst, hilft die ganz einfache Zauberfrage:

Wie wird es leicht?

Allein dadurch, dass du eine Frage stellst, öffnest du deinen Raum.
Das, was sich vorher belastend und irgendwie unveränderbar angefühlt hat. kann mit dieser einfachen Frage weich und offen werden für neue Lösungen.
Mit dieser Frage kannst du die Tür aufmachen hin zu einer positiven Veränderung.

Daher meine Bitte an dich:

Schreibe dir diese Zauberfrage jetzt gleich auf ein Post-It und klebe dieses dort hin, wo du es möglichst oft siehst.
So kannst du einüben, dass dir die Frage danach, wie es leicht wird, auch einfällt, wenn du sie brauchst.

„Wie wird es leicht?“ – das war die wohl häufigste Aussage meiner Mentorin. Und mir ist diese Frage bereits in Fleisch und Blut übergegangen.

Nimm dir doch zumindest einen Punkt aus den obigen Anregungen heraus, damit es bereits diese Woche ein wenig leichter werden darf für dich!

Ein Punkt reicht fürs erste. Aber an diesem bleib konsequent dran!

Wie startest du in deine Woche? Schreibe bitte unten einen Kommentar und teile deine Strategien mit uns. Was hat sich für dich bewährt, um gut bei dir und dem, was dir wichtig ist, zu bleiben.

Falls du noch mehr Türen zu mehr Leichtigkeit in deinem Leben öffnen möchtest:

Ich biete auch einen Workshop für Frauen zu diesem Thema an. Dabei gehen wir tiefer und beschäftigen uns damit, wie du alte Muster und Glaubenssätze transfomieren kannst, damit eine positive Veränderung für dich möglich wird.

Mehr dazu erfährst du hier:

Infos zum Workshop

Erlaube dir mehr Leichtigkeit!
Du verdienst es!
Denn: Du bist gut genug.

Alles Liebe für dich und mit sonnigen Grüßen

Herzlichst,

deine Elke

Dir selbst eine gute Freundin sein.

Hier kannst du dich für meinen kostenlosen, vierteiligen Videokurs anmelden und gleich damit starten.

E-Mail*
Vorname
Nachname
Share Button