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Herzlich Willkommen zu Tag 9. Was du jetzt – in diesem Augenblick – für dich tun kannst, darum geht es heute.

 

(Fürs Lesen dieses Beitrags benötigst du nur rund zwei Minuten.)

 

Ich wollte heute eigentlich über die Macht der Sprache schreiben und dir ein paar Tipps geben, wie du durch ein wenig Umformulieren wesentlich milder mit dir selbst sprechen kannst. Aber aus einer intuitiven Eingebung heraus habe ich dieses Vorhaben nun spontan umgestoßen. Denn in mir entstand das Bild, dass heute – nach einem verlängerten Wochenende – viele von euch am Beginn einer Arbeitswoche stehen und wahrscheinlich eh so schon genug „am Hals haben“. Und dann komme ich auch noch dazu mit einem längeren Beitrag …

Also schreibe ich über bessere Selbstgespräche irgendwann in den nächsten Tagen und mache es an dieser Stelle ganz kurz.

 

Mit diesem Adventkalendertürchen möchte ich dazu beizutragen, dass du sogleich etwas Gutes für dich tun kannst.

Wie?

Indem ich dich frage:

 

Was kannst du in diesem Augenblick für dich tun?

Was würde dir genau jetzt gut tun?

Welche kleine Aktivität fällt dir dazu ein?

 

Eventuell bemerkst du, dass deine Schultern gerade angespannt sind, und du lockerst sie ein wenig.
Vielleicht  magst du dir kurz dein Lieblingslied auf Youtube anhören. Und dazu sogar tanzen.
Oder dir würde eine kurze Runde um den Block helfen, deinen Kopf ein wenig auszulüften.
Ein Telefonat mit einer lieben Freundin, einfach nur um kurz „Hallo“ zu sagen, könnte jetzt fein sein.
Manchmal reicht es auch schon aus, einfach bewusst das geschäftige Tun, in dem du steckst, zu unterbrechen und ein paar Sekunden lang nur auf deinen Atem zu achten. Das bringt dir sofort ein Stück weit mehr Ruhe und Zentriertheit.
Vielleicht ist es gar keine Aktivität, die dich im Moment unterstützen würde, sondern eher zwei Minuten Nichtstun.

Was auch immer dir einfällt:

 

Mach es.

Jetzt.

 

Abschließend könntest du dir sogar noch auf deinem Mobiltelefon mit der Weckfunktion zwei Erinnerungen für später einstellen. Wenn es mittags oder am Nachmittag bei dir klingelt, dann wiederholst du diese Übung einfach, fragst dich auch dann jeweils, was dir jetzt im Moment gut tun würde und tust es sogleich.

 

Denn, glaube mir, trotz größten Bemühens, sich selbst eine gute Freundin zu sein, vergessen wir in der Alltagshektik ganz leicht und schnell darauf.

Regelmäßig an uns selbst zu denken, das müssen wir trainieren, indem wir es immer wieder aufs Neue wiederholen.

Wie, wenn du den Aufschlag im Tennis übst. Oder eine schwierige Stelle in einem Musikstück mit deinem Instrument ganz oft wiederholst. Bis es sitzt.
Nur so entwickeln wir eine Gewohnheit daraus, die uns leicht fällt und völlig automatisch abläuft.

Ein paar dieser regelmäßigen Mini-Augenblicke, in welchen du an dich selbst denkst und dir Gutes tust, können entscheidend verändern, wie du den Tag erlebst.

 

Probiere es aus!
Du verdienst es.

Viel Glück dabei! Einen erfolgreichen Trainingstag wünsche ich dir!

Ich freue mich, wenn du einen Kommentar schreibst und erzählst, welche Mini-Aktivitäten dir gut getan haben.

Mit sonnigen Grüßen

 

PS:
Hier noch die Links zu den anderen Adventkalender-Türchen:
Tag 1, Tag 2, Tag 3, Tag 4, Tag 5, Tag 6, Tag 7, Tag 8

PPS:
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