Herzlich Willkommen zu Tag 21! Akzeptierst du bereits deine Endlichkeit? Und schreibst DU das Drehbuch für dein Leben?

 

 

(Fürs Lesen dieses Beitrags brauchst du rund dreieinhalb Minuten.)

 

Unser Adventkalender biegt in die Zielgerade ein. Höchste Zeit, um noch etwas Wichtiges anzusprechen.

 

Die eigene Endlichkeit anerkennen.

Wir wachsen heran mit dem Gefühl der Unendlichkeit. Ich weiß noch gut, dass ich als Jugendliche und auch noch als junge Erwachsene meinte, ich könne in meinem Leben 100.000 Dinge machen und hätte dafür schier unendlich lang Zeit. Das war auch gut so damals.

Heute bin ich 44, und erst in den letzten Jahren habe ich für mich so wirklich realisiert, dass mein Leben nicht unbegrenzt dauert. Ich habe meine eigene Endlichkeit akzeptiert.

Dies war die Voraussetzung für meine Motivation, die mir verbleibenden Jahre nicht einfach ins Land ziehen zu lassen, sondern bewusst zu steuern. Das Steuerrad also selbst fest in die Hand zu nehmen und den Kurs auszurichten nach dem, was mir wichtig ist.

Ich verschiebe das Mir-selbst-eine-gute-Freundin-Sein daher nicht mehr auf später. Wer weiß schon, wie viel Später es noch gibt.

Dies verleitet mich allerdings nicht dazu, nun gehetzt vielen Dingen nachzuhasten, damit ich sie noch erlebe. Sondern ich treffe einfach klarere Entscheidungen, wofür ich die  verbleibende Zeit verwenden will.

Ein Aspekt kommt da noch dazu:
Sich FÜR etwas zu entscheiden, bedeutet gleichzeitig immer, sich GEGEN etwas anderes zu entscheiden. Mit all den Dingen, die aufgrund meiner Entscheidungen nicht möglich sind – mit diesem ungelebten Leben – bin ich in Frieden. Ich trauere nicht nach. Es fehlt mir nicht.

 

Ich sehe heute mein Leben nicht mehr als Generalprobe.

Die einzige Aufführung findet jetzt statt.

 

Darin möchte ich nicht nur eine Hauptrolle spielen, sondern ich will auch Drehbuchautorin und Regisseurin sein.

Dazu gehört, dass ich die volle Verantwortung für mein Leben zu übernehmen. Dies inkludiert, mich selbst auch für mein Erleben zuständig zu machen. Ob ich tendenziell nur das Negative sehe oder mich immer wieder darum bemühe, mir die positiven Seiten meines Lebens vor Augen zu führen, ist eine bewusste Entscheidung von mir.

Im gestrigen Beitrag habe ich darüber geschrieben, warum das Negative uns so leicht gefangen nimmt. Positive Gefühle zu kultivieren, sehe ich daher als meine Aufgabe.

 

Positives kultivieren und den Kurs festlegen.

Heute möchte ich dir ein paar Fragen da lassen, die dir helfen können, einerseits bewusster zu steuern und andererseits deine positiven Gefühle zu kultivieren.

Denn gerade der bevorstehende Jahreswechsel ist ein guter Anlass, um genauer hinzusehen und hinzuspüren, was in den letzten Monaten (an Positivem) passiert ist und wo es im nächsten Jahr hingehen soll, wenn du dafür das Drehbuch schreibst.

 

Wenn du auf 2014 zurückblickst …

 

Was war dir besonders wichtig in deinen einzelnen Lebensbereichen (Familie, Beziehung, Freundschaft, Arbeit, Freizeit, …)?
Wofür bist du dankbar?
Was hast du gelernt?
Was hast du Neues ausprobiert?
Was hast du entdeckt?
Wodurch hast du dir Gutes getan?
In welchen Momenten bist du achtsam mit dir umgegangen?
Worauf bist du stolz?
Was hast du geschafft?
Welche Stärken konntest du gut einsetzen?
Worin bist du gewachsen?
Welche Menschen waren dir besonders wichtig?
Wie hast du diese Beziehungen gepflegt?
Was konntest du für andere Menschen tun?
Was hat dich ermutigt?
Was hast du gewagt?
Was bereitete dir Freude?
Was hat dich deinen Zielen nähergebracht?
Welche neuen Ziele haben sich entwickelt?
Was ist dir heute wichtiger als früher?

 

Wenn du an das kommende Jahr denkst …

 

Möchtest du dem Jahr 2015 ein Motto geben? Wie würde dies lauten?
Was möchtest du nicht mehr oder weniger als bisher?
Was willst du stattdessen?
Was wirst du dafür tun?
Was willst du im neuen Jahr tun, haben, erleben, dir erlauben, dich trauen?

 

Nimm dir doch – noch heute und/oder in den nächsten Tagen – Zeit dafür. Ziehe dich zurück und lass dich von diesen Fragen inspirieren.
Gut wäre es, wenn du dir dazu Notizen machst.

Ich habe ein eigenes Heft für solche Rückblicke und Planungen angelegt. Das hilft mir, in den darauffolgenden Monaten auf Kurs zu bleiben.

 

Spiele die Hauptrolle in deinem Leben, die dir entspricht.
Du verdienst es.

 

Ich wünsche dir alles erdenklich Gute für deine Karriere als Drehbuchautorin und Regisseurin deines Lebens!
Mit sonnigen Grüßen

PS:
Oben rechts auf dieser Seite kannst du dich für meinen kostenlosen Newsletter anmelden.

PPS:
Hier noch die Links zu den anderen Adventkalender-Türchen:
Tag 1, Tag 2, Tag 3, Tag 4, Tag 5, Tag 6, Tag 7,
Tag 8, Tag 9, Tag 10Tag 11, Tag 12, Tag 13, Tag 14,
Tag 15, Tag 16, Tag 17, Tag 18, Tag 19, Tag 20

 

 

 

Share Button