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Ich freue mich, dass so viele mitmachen. Herzlich Willkommen zu Tag 2! Heute geht es ums Beobachten. Und du musst sonst noch gar nichts verändern oder tun. Ist doch schön, oder? 🙂

(Fürs Lesen dieses Beitrags benötigst du ca. dreieinhalb Minuten.)

 

Ich bin einfach nur hin und weg. So viele liebe, wertschätzende Rückmeldungen zu meiner Adventkalenderidee. Wahnsinn! Danke euch herzlichst dafür!

Die gestrige Aufgabe war, darüber nachzudenken, was du dir von einer guten Freundin erwartest, wie sie dich behandeln soll, und dir anschließend die wichtigsten Punkte auch  aufzuschreiben.
Wenn du erst heute einsteigst, findest du den gestrigen Beitrag hier.

Wie ist es dir dabei ergangen? Ich nehme an, dass es für dich ziemlich klar ist, wie du dir eine gute Freundin vorstellt, oder?
Gut, vielleicht hast du bei der Frage, was die wichtigsten Eigenschaften oder Verhaltensweisen wären, ein wenig abwiegen müssen, aber ansonsten …

Du hast sicherlich ein gutes Gefühl dafür, was sich in Bezug auf Freundschaft für dich gut anfühlt und was weniger.

Dies ist dein Bezugsrahmen, der dir immer und überall zur Verfügung steht.

Anhand dieser Überlegungen, wie du dir eine gute Freundin vorstellst, kannst du deinen eigenen Umgang mit dir selbst reflektieren.
So kannst du leicht und schnell entscheiden, ob deine Gedanken und dein Tun dir selbst gegenüber gerade eher freundschaftlicher Natur sind oder eher nicht.

 

Und da ist sie auch schon

die nächste Übung:

 

Versuche heute einfach ein wenig achtsamer als sonst zu sein
und beobachte in verschiedenen Situationen,
… wie du gerade über dich selbst denkst,
… wie du mit dir selbst redest,
… was du anderen über dich selbst sagst,
… wie du dich selbst behandelst,

und vergleiche dies mit deinen Vorstellungen vom Verhalten einer guten Freundin.

Würde eine gute Freundin mit dir schimpfen? („Das habe ich ja gewusst, dass du das wieder nicht schaffst!“, „Was hast du denn da schon wieder gemacht!“ etc.)
Oder würde sie dann, wenn etwas schwierig für dich ist, dir eher Mut zusprechen oder dich trösten?
Würde sie dich kritisieren, wenn du einen Fehler gemacht hast oder etwas noch nicht erledigt hast?
Oder würde sie eher meinen: „Ist doch halb so schlimm!“

 

Du brauchst zunächst mal noch gar nichts zu ändern!
Sondern es geht wirklich einfach nur darum zu beobachten, was dir auffällt.

 

Aber, bitte, bitte, bitte, sei nachsichtig mit dir!!!
Es bringt nämlich wenig, wenn du zum Beispiel bemerkst, dass du dich gerade für etwas kritisierst, dich dann gleich mal für diese Tatsache auch noch zu tögeln.

Versuche, eher die Haltung einer interessierten, beobachtenden Forscherin einzunehmen.
Als ob du von oben oder von außen auf dich schauen würdest.
Wie eine neugierige Zuschauerin, die zum Beispiel feststellen bzw. fragen könnte:
„Aha, interessant, jetzt habe ich mir wahrscheinlich gerade ziemlich Druck gemacht.“  oder „War dies eben ein Gedanke über mich selbst, der mich eher gestärkt oder eher geschwächt hat?“

Das Schöne dabei: Du wirst auch viele positive Dinge registrieren:
„Da war ich gerade stolz auf mich, weil mir das gelungen ist.“
„Vorhin habe ich gut für mich gesorgt, weil ich mir was Gescheites zu essen organisiert habe.“

 

Wenn du mit diesem Vorsatz, Beobachterin deiner selbst zu sein, durch den Tag gehst, wird dir sicherlich so einiges bewusst auffallen.

Dies ist ein ganz einfaches Training für mehr Achtsamkeit.

Und diese Achtsamkeit brauchen wir als Grundlage, wenn wir mit uns selbst achtsam – vor allem auch im Sinne von respektvoll – umgehen wollen.
Denn zunächst muss uns etwas bewusst werden, müssen wir etwas überhaupt erst mit dem Verstand bemerken, bevor wir etwas ändern können.

Vielleicht magst du dir ja am Abend oder morgen in der Früh ein paar Minuten Zeit nehmen und ein paar Notizen zu deinen Forschungsergebnissen zu Papier bringen.

 

Ich wünsche dir eine wunderbare Forschungsreise!

Und ich freue mich über eure Kommentare, Anregungen und Fragen.

Noch was: Hast du eine liebe Freundin, die du auf diesen Adventkalender aufmerksam machen könntest? Teile den Link doch einfach.

 

Bis morgen!

Mit sonnigen Grüßen
deine Elke

 

PS:
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Weil mir einige allerdings rückgemeldet haben, dass so ein tägliches Erinnerungsmail ihnen in der hektischen Zeit bis Weihnachten helfen würde, nicht auf sich zu vergessen, habe ich mich dazu entschlossen, für diese Gruppe einen eigenen Verteiler anzulegen.
Wenn du also täglich via Mail an diesen Adventkalender liebevoll erinnert werden willst, informiere mich durch eine Nachricht an elke.edlinger@gfgi.at , damit ich deine Adresse dabei berücksichtigen kann.

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