Hast du eine Coming-Home-Funktion?

Gedankengänge, Tipps | 4 Kommentare

Mein Neffe spielt sich mit Drohnen herum. Ich habe ja mit diesen ferngesteuerten Fluggeräten eigentlich nichts am Hut. Allerdings fand ich seine Erläuterung, dass manche dieser Dinger eine sogenannte Coming-Home-Funktion haben, faszinierend. Denn so eine Funktion brauchen wir Menschen auch. Nun habe ich mal gesammelt, was mir hilft, nach Hause zu kommen – also bei mir selbst immer wieder anzudocken.

 

Aber zunächst noch eine kurze Erklärung, was die Coming-Home-Funktion bewirkt – zumindest, soweit ich es verstanden habe 🙂 :
Die Fernbedienung dieser Drohnen hat einen speziellen Knopf, und wenn du darauf drückst, kommen sie auf geradem, direktem Wege zu dir zurück und landen bei dir – ohne, dass du sie aufwändig nach Hause steuern musst. Halt so eine Art Autopilot fürs Heimkommen.

Übrigens, auch bei Autos gibt es eine Coming-Home-Funktion. Diese ermöglicht, dass – wenn du dein Auto abstellst und aussteigst – die Beleuchtung an bleibt, damit dein Weg zur Haustüre erhellt ist. Also ebenso eine Hilfestellung fürs Heimkommen.

 

Warum fasziniert mich diese Coming-Home-Funktion?

 

Weil ich auch uns Menschen oft so erlebe:

Wir schwirren die meiste Zeit irgendwo da draußen herum.

Es ist halt verdammt viel los in unserem Leben.

Viel zu erledigen. Viel, was wir tun müssen oder glauben tun zu müssen.
Viele Ablenkungen, die auf uns einstürmen. Ein ziemlicher Flugverkehr und ordentlich Lärm um uns herum.
Nur wenig Orientierungspunkte begegnen uns. Ganz schnell mal kannst du dich verfliegen.

Und bei all diesem geschäftigen Treiben, bei all dem Herumschwirren geht es ratz-fratz und hast du dich versehen, schon ist er weg, der Bezug zu dir selbst, zum Spüren, ob all das wirklich Deines ist.

Für solche Situationen brauche ich eine Coming-Home-Funktion. Etwas, was mich auf schnellstem Wege zu mir selbst zurückbringt. Sonst gehe ich mir selbst verloren.

 

Was mir hilft, bei mir selbst anzudocken?

 

  • Auf Körpersignale achten:
    Das ist etwas, was ich wirklich teilweise erst wieder lernen musste. Denn mein Körper gibt mir sofort Bescheid, wenn etwas für mich nicht passt. Nur habe ich früher seine Sprache nicht mehr verstehen wollen oder seine Rufe auch absichtlich überhört. Meine Gefühle wahrnehmen, Unruhe spüren, den Druck in der Magengegend bemerken, … – all das sind wertvolle Weckrufe für mich, um mich kurz rauszunehmen zu fragen: Was ist los? Welche Botschaft steckt hinter dem Köprersignal?

 

  • Für regelmäßige Phasen der Stille sorgen:
    So sehr ich mich früher auch vor ihr gefürchtet habe, heute brauche ich Stille täglich. Manchmal nur ein paar Minuten, manchmal länger.
    Denn die Stille ist ein sehr mächtiges Werkzeug. Im Lärm des Draußen kann ich meine eigene Stimme nicht oder nur sehr schlecht hören. Will ich mir selbst zuhören, brauche ich Ruhe.
    Ich sorge daher regelmäßig für Phasen der Stille. Sei es durchs Meditieren, durch einen Spaziergang in der Natur. Oder aber, dass ich mich einfach nur hinsetze und mir vornehme, zehn Minuten gar nichts zu tun, außer in den Himmel zu schauen.

 

  • Mein Herz befragen:
    Das ist mittlerweile eine sehr einfache, rasche Möglichkeit für mich, Kontakt mit meinem Innersten herzustellen. Ich gehe mit meiner Aufmerksamkeit zu meinem Herzen. Manchmal lege ich dazu auch eine Hand oder beide Hände auf die Herzgegend. Atme ein paar mal in mein Herz ein. Und stelle dann die Frage(n), die ich an mich habe – etwas: Was brauche ich jetzt? Was würde mir jetzt gut tun? …

 

Installieren konnte ich diese Coming-Home-Funktionen, indem ich sie angewandt habe und anwende. Denn nur durch das regelmäßige Tun wurde es für mich zur Gewohnheit. Und selbst als Darin-Geübte passiert es mir auch heute noch manchmal, dass ich ein paar Stunden herumlaufe wie ein aufgeschrecktes Hendl, bevor ich mich besinne und bei mir einchecke um nachzusehen, was denn da im Moment bei mir los ist. Wir sind halt alle Meisterinnen, die üben. 🙂

 

Und wie ist es bei dir?

 

Hast du auch die eine oder andere Coming-Home-Funktion? Wie schaffst du es, immer wieder und ausreichend in Kontakt mit dir selbst zu bleiben? Teile doch deine Erfahrungswerte unten in den Kommentaren! Du hilfst dadurch anderen.

Ich wünsche dir einen innigen und regelmäßigen Kontakt mit deiner home base, also zu dir selbst, deinen Bedürfnissen, deinen eigenen Zielen!

Denn: Du bist gut genug.

Alles Liebe für dich und mit sonnigen Grüßen

Herzlichst,

deine Elke

PS: Du brauchst Unterstützung?

Wenn du wissen willst, wie ich dich dabei unterstützen kann, besser in Kontakt mit dir selbst zu kommen und deine Coming-Home-Funktionen auszubauen, dann vereinbare doch einfach ein kostenloses 20-Minuten-Gespräch mit mir.

Damit wir dieses Gespräch via Telefon oder Skype bestmöglich nutzen können, schicke ich dir vorher noch ein paar Fragen zu deiner aktuellen Situation, welche du bis zwei Tage vor unserem Termin beantwortest und an mich zurückmailst.

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